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19. Jahrhundert

Im 19. Jh. hat sich die Architektur des Ensembles nicht viel geändert. Einen größeren Schaden hat die französische Armee 1812 angerichtet. Die Kirche und das Kloster wurden von den franzosischen Soldaten besetzt und ihre Räume wurden für Kasernen und Hospital benutzt. Einen großen Schaden erlitt das Ensemble durch den Brand, in dem die Bibliothek und das Archiv verbrannte und wichtige Dokumente verloren gingen.

Nach dem Krieg mit Napoleon wurden alle Kapellen restauriert. Im Jahre 1838 wurde der „Führer durch die Kalvarien von Vilnius“ herausgegeben. Für jede Station des Leidenswegs Christi hat man kurze gereimte Texte zum Nachdenken geschrieben, die in der Kirche und in den Kapellen zu finden waren (bis zu unseren Tagen sind nur ein paar erhalten geblieben).

1842 enteignete die Zarenregierung einen großen Teil des Landes, das dem Kloster gehörte. Nach einigen Jahren wurde das Trinitarierkloster geschlossen und den Orthodoxen übergeben. 1850 wurde auch das Dominikanerkloster von Verkiai geschlossen und die Mönche ins Kloster von Trakai versetzt. Die Kirche gelang unter den Schutz der Diözese-Geistlichen.

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